Auf mehr als 1,2 Milliarden Euro kletterte 2025 der Betrag, den die deutschen Kfz-Versicherer 
für Wildunfallschäden erstatten mussten. Drei Jahr zuvor waren es noch 950 Millionen Euro. Die 
kontinuierlich steigenden Leistungszahlen gehen laut dem Versicherer-Gesamtverband GDV 
nicht etwa auf mehr Unfälle zurück – deren Zahl pendelt seit über zehn Jahren in einem Korridor 
zwischen 263.000 und 295.000. Im vergangenen Jahr waren es mit 276.000 vergleichsweise 
wenige.  

Dass die Schadenssumme dennoch Jahr für Jahr zunimmt, liegt primär an den steigenden 
Werkstatt- und Ersatzteilpreisen. So kostete die Reparatur nach einem Wildunfall 2025 mit rund 
4.400 Euro durchschnittlich 300 Euro mehr als im Vorjahr.  

Diesen Trend bestätigt auch eine aktuelle GDV-Auswertung, der zufolge Autoersatzteile zwischen 
August 2025 und August 2026 um 4 Prozent teurer geworden sind. „Während die Inflationsrate in 
den vergangenen 10 Jahren im Durchschnitt bei 2,8 Prozent pro Jahr lag, haben Ersatzteilpreise 
mit durchschnittlich 5,9 Prozent pro Jahr etwa doppelt so stark zugelegt“, führt GDV
Hauptgeschäftsführer Jörg Asmussen aus.