Mitte Oktober hat der Bundestag die Frühstartrente beschlossen, die Anfang 2027 in Kraft treten 
soll – vorbehaltlich der Zustimmung durch den Bundesrat. Beginnend mit den 
Geburtsjahrgängen 2020 und 2021, wird der Staat Kindern zwischen 6 und 18 Jahren künftig 
monatlich 10 Euro für die Altersvorsorge spendieren, insgesamt also 1.440 Euro pro Kind.  

Die Eltern in Deutschland bewerten dieses Vorhaben weit überwiegend wohlwollend, wie eine 
im Oktober durchgeführte YouGov-Umfrage erbrachte. Während lediglich 9 Prozent die 
Frühstartrente ablehnen, stehen ihr 49 Prozent „eher positiv“ und 25 Prozent „sehr positiv“ 
gegenüber. Etwa ebenso viele wollen die staatliche Förderung gelegentlich (33 Prozent) oder 
regelmäßig (43) mit eigenem Geld aufstocken.  

Diese Zahlen beziehen sich indes auf informierte Eltern. Bevor ihnen die Frühstartrente 
vorgestellt wurde, wussten nur 38 Prozent der Umfrageteilnehmer in etwa, was sich hinter dem 
Begriff verbirgt. 29 Prozent hatten ihn schon mal gehört, konnten ihn aber nicht mit Inhalt 
füllen. Für das verbleibende Drittel war das Vorsorgekonzept gänzlich neu. Förderung wird ihnen 
dadurch nicht entgehen: Ein Antrag ist nicht nötig, der Staat legt automatisch ein Vorsorgekonto 
für jedes förderberechtigte Kind mit Wohnsitz in Deutschland an.